Insel Marken

Wer kennt ihn nicht? Het paard van Marken, das Pferd von Marken, der charakteristische Leuchtturm an der Süd-ost-Spitze der Insel Marken.

Auf dem Weg nach Amsterdam kommt man um diese Landmarke kaum herum und ja, sie ist auf jeden Fall hübsch anzusehen.

Auch Marken selbst lohnt einen Besuch: Der Weg in den Hafen ist “elend” lang. Er führt durch ein enges Fahrwasser, an das man sich tunlichst halten sollte – rechts und links davon wird es schnell flach.

Und dann kommt es auf die Tageszeit an, zu der man dort ankommt: Tagsüber wird die Insel mit den schönen, alten Fischerhäusern von reichlich Tagestouristen besucht, welche in regelmäßigen Abständen von den Fähren hin und her befördert werden.

Kein Bashing, auch wir sind Touristen, die aber mit dem eigenen Boot die Chance haben, auch die beschauliche Seite Markens kennenzulernen. Denn nachdem die letzte Fähre des Tages abgelegt hat, tritt Ruhe ein. Die Terrassen der Restaurants haben plötzlich wieder Plätze frei und man kann die Ruhe der kleinen Yachthäfen genießen.

Monickendam & Volendam

Auch diese beiden Orte sind beliebte Touristenziele für Menschen aus aller Welt. Anders als Marken landet in diesen beiden Städten der Touristenstrom nicht vorwiegend per Fähre an, so dass es auch kein so deutlich spürbares Ruheerlebnis gibt.

Dennoch sind beide Orte ganz hübsch, wenn massive fotogene Folklore und strapazierte Stereotype über “typisch niederländisch” nicht zu sehr stören.