| Schiff | SY Meta |
| Reise | Auszeit: Die große Ostseereise 2026 |
| Start | Marina Bagenkop (Bagenkop, DK) · 2026-07-16T05:24:05.142Z Uhr |
| Ziel | Marina Wendtorf · 2026-07-16T12:22:18.755Z Uhr |
| Datum | 07/16/2026 |
| Strecke | 25.28 sm |
| Crew | Jörg Schubert (Skipper), Andrea Schubert (Crew) |
Bye, bye Denmark!
Unsere Ostseerunde durch Dänemark und Süd-Schweden ist nun offiziell beendet. Wir haben die Kieler Förde erreicht und hängen noch eine Nacht in Wendtorf ab, ein sehr touristisch geprägter, recht modern gestalteter Badeort. Nicht wirklich “hyggelig”, aber nicht weit von Kiel entfernt. Andrea hat gleich mal für morgen einen Friseurtermin hier gemacht, die vielen Haare machen ihr bei dieser Hitze sehr zu schaffen.
Es ist furchtbar schwül, schon seit heute früh. Die Überfahrt von Bagenkop war deshalb sehr speziell: Gestartet gegen 08:30 Uhr bei angenehmen Temperaturen und nur sehr schwachem Wind. Die Maschine musste ran, 5 Knoten Wind langen nicht zum segeln. Mit der Zeit kamen aber Wolken auf, über dem deutschen Ufer bauten sich dunklere Wolken auf und der Wind nahm zu. Nicht wild, aber spür- und seglerisch nutzbar. Wir setzten die Segel und es ging mit gut 5 Knoten SOG in Richtung Kiel. Herrlliche Rauschefahrt!
Allerdings wurden später die Wolken dicker und dunkler, ein paar Tropfen fielen – und der Wind nahm wieder ab. Gleichzeitig wurde es kalt, zu kalt für kurze Hose und T-Shirt. Also Regenzeug an und weiter…
Zum Glück ließ es der Regen mit ein paar Tropfen bewenden, die Wolken verzogen sich und es wurde schwül-warm. Also wieder umziehen.
Ankunft in der Wendtorf Marina
Das Ambiente des Hafengebiets wird von zwei Faktoren dominiert: Einerseits die schiere Größe des Hafens, er ist im Vergleich zu den von uns besuchten Häfen in Dänemark und Schweden einfach nur riesig. Und zweitens die Umgebung des Hafens: Hohe Appartmenthäuser säumen weithin sichtbar das Areal. Es dürfte sich vorwiegend um Feriendomizile handeln. Das Ganze wirkt nicht sehr gemütlich, die Hafengröße macht die Wege zu den Sanitäranlagen weit. Diese Anlagen selbst sind ganz ok, aber schon etwas in die Jahre gekommen.
In der Nähe fehlen Einkaufsmöglichkeiten, der Weg zum nächsten Supermarkt ist recht weit. Andererseits überzeugt das Angebot an Restaurants, vom sehr empfehlenswerten Asia-Imbiss, über die Frittenschmiede am Hafenkontor bis hin zum Ahoi by Henssler ist alles vertreten. Auch hat sich ein bereits in einem vorherigen Beitrag angesprochenes Ausstattungsmerkmal skandinavischer Häfen bis hierher verbreitet: Es gibt einige sehr hübsche Grillplätze vor dem Hafen. Kurz und gut, der Hafen ist als Zwischenstation sicher empfehlenswert, für einen längeren Aufenthalt würden wir ihn eher nicht nutzen wollen.







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