| Schiff | SY Meta |
| Reise | Auszeit: Die große Ostseereise 2026 |
| Start | Wassersportverein Burkana (Borkum, DE) · 2026-07-31T08:15:10.626Z Uhr |
| Ziel | Wassersportverein Burkana (Borkum, DE) · 2026-07-31T15:55:38.733Z Uhr |
| Datum | 07/31/2026 |
| Strecke | 0.00 sm |
| Crew | Jörg Schubert (Skipper), Andrea Schubert (Crew), Emil Schubert (Crew) |
Sauwetter!
Morgens im Burkana-Hafen erwacht. Die Box, in der wir liegen, ist entweder die Box eines leidgeprüften Gastliegervertreibers oder der Mann ist einfach nur echt stark regelbasiert. Er hat sich jedenfalls alle Mühe gegeben, fremden Nutzern “seiner” Box das Leben schwer zu machen. Ich hatte heute früh mit dem Nachbarlieger, also eigentlich seinem Nachbarn, gesprochen. Dieser hatte noch gestern Kontakt zum Mieter dieser Box. Er wolle heute im Laufe des Nachmittags aus den Niederlanden zurückkehren. Dies hätte für uns bedeutet, raus aus der Box.
Um 11:00 Uhr dann zum Hafenmeister. Dem kam diese Ankündigung ein wenig seltsam vor, denn heute früh ist echtes Sauwetter. Ein fettes Gewitter schon am Morgen, danach Wind mit Böen bis 7 Bft. “Würde mich wundern, wenn der tatsächlich heute zurückkommt – da wird ihm bei dem Wetter seine Frau schon näheren Bescheid drüber geben…”. Er war dann sogar so freundlich, den Liegeplaztzinhaber anzurufen. Und siehe da, wir können bis morgen früh hier liegenbleiben. Er will gegen 07:30 Uhr mit ablaufendem Wasser hier aufschlagen, wir hatten geplant um 8:00 Uhr loszufahren. Also fahren wir eine halbe Stunde früher los, kein Problem.
Heute geht’s gegen 14:00 Uhr in den Ort Borkum, später wollen wir im Port Henry essen gehen, das dortige Restaurant macht einen guten, bodenständigen Eindruck. Enkel Emil wird morgen in Delfzijl von seiner Familie abgeholt, damit das Heimweh vergeht. Wir haben die Zeit mit ihm genossen und freuen uns schon, den Rest der Familie morgen wiederzusehen.
In die dann leere Kabine wird unser Sohn Benedikt einziehen und uns noch auf der Binnenfahrt nach Warns begleiten, denn Thomas nimmt in Delfzijl wieder Silke an Bord.
Kleiner Spaziergang zum Port Henry, um den Tisch für heute Abend zu bestellen. Auf dem Weg haben wir das nette Pärchen getroffen, das uns gestern beim Anlegen unterstützt hatte. Dabei haben wir dann erfahren, dass wir zufällig alles richtig gemacht haben, denn der ohnehin marode Steg ist während des Gewitters heute früh gebrochen – gerade auf Höhe der von uns genutzten Box – und musste geschweißt werden.
Sonnig und warm
Am Nachmittag sind wir wieder mal mit den Öffies unterwegs: Der Bus in die Stadt, wir mussten noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Übrigens ist das Wetter mal wieder echt launisch: Heute früh noch gewittrig und sehr windig, wurde es heute Nachmittag echt schön. Die Sonne scheint, es ist warm und der Wiind ziemlich leicht. Sehr schön!




Ach ja… Liegeplatz, da ging noch was: Unser um seinen Platz besorgter Liegeplatzinhaber hat über den Tag verteilt seine Rückkehrentscheidung anscheinend noch ein paarmal geändert. Hieß es am frühen Nachmittag noch, wir hätten mehr Zeit, er käme erst am morgigen Nachmittag zurück, lautete die Ankündigung des Hafenmeisters dann am frühen Abend: “Morgen früh um 7, geht bitte heute noch in Box Nr. 13”. Haben wir dann gemacht…
Restaurantbesuch
Wie angekündigt, sind wir abends in das Hafenrestaurant am Port Henry. Die Vorsuppe, eine hausgemachte Hummerschwanzsuppe mit einer Menge Nordseekrabben drin, fantastisch und super lecker. Das Hauptgericht, Matjesfilet mit Speckbohnen und Bratkartoffeln ebenfalls großartig. Insgesamt eine echte Empfehlung, denn auch Andreas Fischteller war gut.




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