⛵ Törn-Daten
SchiffSY Meta
ReiseAuszeit: Die große Ostseereise 2026
StartOosterhaven Groningen (Groningen, NL)  ·  2026-08-04T05:41:30.803Z Uhr
ZielGarnwerd  ·  2026-08-04T10:41:33.538Z Uhr
Datum08/04/2026
Strecke8 sm
CrewJörg Schubert (Skipper), Andrea Schubert (Crew), Emil Schubert (Crew), Benedikt Schubert (Crew)

Hitze frisst Hirn

Heute sind wir recht früh raus aus der Stadt: Der Weg führte über einen Teil des Ringkanals um Groningen in Richtung Lauwersoog. Halt gemacht haben wir gut 8 Sm später in einem kleinen Örtchen namens Garnwerd, in einem Hafen direkt am Kanal.

Der Weg durch die Stadt war ziemlich spannend: Tolle Archtiktur, hübsche Parklandschaft, umtriebige Straßen und unzählige Hubbrücken. Dazu die Hitze, die einigen Zeitgenossen am Ruder wohl arg zusetzte. Ein Hornochse hielt vor einer geschlossenen Brücke völlig ohne Not auf die dort wartenden Schiffe zu. Vor der Brücke war eine große, freie Wasserfläche, auf der man prima warten und Runden drehen konnte. Er kam auf uns zu, erwischte die hinterhergeschleppte Mini-Meta (unser Beiboot) und schrammte nur um knapp 10 cm mit einer an seinem Bug angebrachten, metallenen Trittstufe an unseren Relingsstützen vorbei. Nachdem wir ihn mit ermunternden Zurufen (nicht zitierfähig) darauf Aufmerksam gemacht hatten, maulte er doch allen Ernstes zurück, dass wir das Beiboot enger anbinden sollten.

Auch auf der weiteren Fahrt, man kann sich halt kaum dauerhaft aus dem Weg gehen, fiel er durch ziemlich dämliche Aktionen auf: Weit vor einer Brücke schon aufzustoppen und so einen Stau bis zur zurückliegenden Brücke entstehen zu lassen, nassforsche Überholmanöver und völlige Ungeduld in einer Schleuse. Er war aber nicht allein, andere waren ähnlich drauf.

Das Örtchen Garnwerd ist ganz nett. Direkt am Hafen gibt es ein Restaurant mit einer ansprechenden und echt riesigen Außenterrasse, auf der man ganz gemütlich sitzt. Wir werden dort heute zu Abend essen.

Am Nachmittag dann eine kleine Tour mit Enkel Emil im Schlauchboot. Er wollte gern lernen, wie das mit dem Außenborder geht, also haben wir etwas geübt. Und er macht das schon prima. Nach dem Essen haben wir eine weitere Runde gedreht, diesmal in die andere Richtung auf dem Kanal.

Morgen geht es dann weiter. Wir müssen und ranhalten, denn bis Freitag in Warns zu sein ist bereits jetzt mehr als sportlich. Es sind noch gut 140 km auf den Kanälen in den Provinzen Groningen und Friesland. Wir hoffen sehr, dass die Hitze ab morgen nachlässt, denn in der glühenden Sonne im Cockpit eines Segelschiffs abzuhängen ist nicht eben vergnügungssteuerpflichtig.

Heute gibt es leider keine Routenanimation, denn ich hatte vergessen, das Autologging zu aktivieren. So kamen nur wenige Wegpunkte zusammen und die animierte Route führt dann teilweise über Land. Das sieht nicht gut aus…


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