| Schiff | SY Meta |
| Reise | Auszeit: Die große Ostseereise 2026 |
| Start | Lökanabben Aspö (Insel Aspö, Drottningskär, SE) · 2026-06-20T18:37:11.539Z Uhr |
| Ziel | Lökanabben Aspö (Insel Aspö, Drottningskär, SE) · 2026-06-20T18:37:12.997Z Uhr |
| Datum | 06/20/2026 |
| Strecke | 0.00 sm |
| Crew | Jörg Schubert (Skipper), Andrea Schubert (Crew) |
Ein weiterer Hafentag in Lökanabben
Wir warten noch immer auf Montag, dem Tag, an dem die Compaan kurz aus dem Wasser soll. Die schwedischen Feierbiester in der Nachbarschaft machen sich nach und nach auf den Weg, wir bleiben. Ich verbringe die Zeit mit einem neuen E-Book, Andrea begleitet Thomas auf seiner “Runde mit die Hunde”.










Für den Nachmittag haben wir beschlossen, den thailändischen Asia-Takeaway an der Straßenecke zum Hafen einmal auszuprobieren. Er hatte in einigen Hafenreviews bessere Kritiken als der Hafen bekommen, obwohl dieser uns schon ziemlich gut gefällt. Wir also mit gespannten Erwartungen dort hin.
Ergebnis: Ging so. Insgesamt nur drei Gerichte auf der Karte, Andrea wählte das Curry. Es war recht lecker und sehr scharf. Thomas und ich wählten “Mixed Noodles” und zumindest ich war ein wenig enttäuscht. Davon, dass sich auf dem Teller ein paar in Tempura-Teig fritierte Hühnchen- und Garnelenteile wiederfinden sollten, konnte man vorher aus der Karte nicht so viel erkennen. Mag aber auch den mangelnden schwedisch Kenntnissen geschuldet sein.
Jedenfalls war dieses Gericht ein Traum aus Convienience-Produkten und daher sein Geld nicht wert. Das hätte ich auch hingekriegt: Tüte auf, frittieren, Nudeln auf ‘nen Teller, Salat drüber und Frittiertes drappieren. Das Ganze schön mit der üblichen süß-scharfen Fertigsoße begießen, fertig ist der Asia-Teller…
Am Abend dann Fußball: Erst Schweden gegen die Niederlande. Die schwedischen Nachbarlieger gingen schon vorher steil, viele in Trikots und voller Zuversicht. Naja, das Ergebnis ist sicher bekannt, die Niederländer spielten einfach in einer anderen Liga. Wir hatten unsere Sympathien ohnehin eher auf Seiten der Niederländer, schließlich ist dort unsere zweite, maritime Heimat. Trotzdem nicht schön, die Stille der Nachbarlieger hören zu müssen.
Dann das Spiel Deutschland gegen Elfenbeinküste. Es erinnerte doch schon sehr an alte Zeiten: Rumpelfußball mit dem Anspruch weit zu kommen. Ist ja nochmal gut gegangen, immer schön anzusehen war es nicht. Und anzuhören auch nicht, die Kommentatorin im ZDF wandelte auf den Spuren eines berühmt, berüchtigten Vorgängers aus dem gleichen Stall.
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