| Schiff | SY Meta |
| Reise | Auszeit: Die große Ostseereise 2026 |
| Start | Rendsburg · 2026-05-26T08:27:38.000Z Uhr |
| Ziel | Kiel · 2026-05-26T15:17:39.953Z Uhr |
| Datum | 05/26/2026 |
| Strecke | 22.00 sm |
| Crew | Jörg Schubert (Skipper), Andrea Schubert (Crew) |
Das Tor zur Ostsee öffnet sich!
Erstmal wieder Kanalfahrt: Sengende Sonne, brummender Motor und Langeweile. Das war der Vormittag von Rendsburg nach Kiel. Ein Highlight: Die Vorbeifahrt an der Lürssen-Werft. Diese Werft hat ein starkes Standbein in Herstellung und Verkauf von Yachten, die sich in Preisregionen tummeln, von denen ich nicht mal zu träumen wagen würde. Ein kleines Beispiel enthält die Fotogalerie. Echt beeindruckend der Dampfer, aber vielleicht eine Spur zu wenig Segelfläche :-).
Ein ganz anderes Exemplar ist der Dampfer “Freya”, welcher eine recht interessante Vita hat. Der Raddampfer Freya ist ein historisches Restaurantschiff der Reederei Adler Schiffe, erbaut im Jahr 1905. Es ist das einzige noch original betriebene Seitenraddampfer an der deutschen Küste.
Allerdings, wie im Wetterbericht orakelt, frischte der Wind mächtig auf. In der Wartezone waren dann Böen mit bis zu 32,7 Kts. am Start, Windstärke 7.
Die Schleusen verlaufen genau in Windrichtung, soll heißen man wird schön hineingeblasen und von Windabdeckung beim Anlegen keine Spur. Dazu die Ansage eines sehr geschätzten Marinetraffic-Stalkers: “Ich seh’ euch… da gibt es eine Webcam an der Schleuse”. Ok, der Druck war da, jetzt bloß nicht Hauptdarsteller im Hafenkino werden. Danke Dirk!
Es lief ganz ordentlich, Andrea hüpfte geazellengleich auf den Steg, Achterleine und Vorleine in der Hand und dann die Taue durch Ringe am Steg friemeln. Mal ganz ehrlich: Welches kranke Hirn kommt auf solche Ideen? Warum keine Klampen auf dem Schwimmsteg, wo man vielleicht sogar von Bord aus die Anlegeleinen überlegen könnte? Ich weiß, ich bin nicht der erste und einzige, der sich darüber beschwert. Kurz und gut, trotz dieser Erschwernisse haben wir es ganz gut gepackt, fest zu machen. Andrea musste zwar Schwerstarbeit leisten, aber es sah aus als wenn wir es könnten – tun wir ja auch mittlerweile. Wohlgemerkt: Uns bliesen zwischen 25 und 30 Knoten Wind auf’s Heck!
Andere hatten da weniger Glück. Hätten wir Zeit gehabt und wären wir nicht mit dem Anlagemanöver beschäftigt gewesen, wäre das Hafenkino sicher interessant gewesen.
Beispiel: Finde den Fehler:

Kleiner Hinweis: Eines der Schiffe liegt falsch herum. Unseres ist links daneben und zwar korrekt herum!!
Dann nach der Schleuse rüber in den Yachthafen Düsternbrook. Leider hat uns dort beim fahren in die Box eine Winböe erwischt und den Bug gegen den Nachbarlieger gedrückt. Zu sehen ist nichts, also wahrscheinlich kein Schaden entstanden, aber wir haben dennoch mal die Telefonnummer beim freundlichen Hafenmeister hinterlassen.




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