Nach einer Woche Urlaub und einem weiteren Wochenende in der Box ist das Schiffssetup für die neue Saison schon fortgeschritten: Die Segel sind angeschlagen, der Wassertank gereinigt und auch ein paar weitere Arbeiten sind abgeschlossen.
Da es ja schon bald in Richtung Ostsee gehen soll und für die schwedischen Ostschären doch die eine oder andere Übernachtung vor Anker zu erwarten ist, hat unsere Meta eine gut gebrauchte Ankerwinsch bekommen.
Dazu war es notwendig, eine Konsole im Ankerkasten zu laminieren. Auf dieser habe ich dann eine H-förmige Konstruktion aus Aluminium-Systemprofilen verschraubt, auf der nun die neue Ankerwinsch ruht. Der Plan dabei war, den Ankerkasten nicht durch eine Platte “abzudichten” und so die Nutzbarkeit stark einzuschränken, sondern Raum zu lassen, für die Dinge, die neben der Ankerkette noch Platz im Ankerkasten finden sollen.

Die Ankerkette läuft dabei in ein Kunststofffass und nebenher lagern noch die Bugleiter, die Ersatz-Gasflasche und eine Akku-Tauchpumpe nebst Hochdruckreiniger darin. So kann der Anker ganz schnell noch gereinigt werden, bevor es weitergeht.
Auch wenn es auf dem Bild nicht so aussehen mag, die Ankerwinsch ist genau so nutzbar, ohne dass zuvor der halbe Ankerkasten ausgeräumt werden muss.
Um in den Schären auch sicher liegen zu können, hat unsere Meta zudem einen Heckanker nebst Spindel und Halter verpasst bekommen.
Ein paar Baustellen bleiben auch noch, so dass aktuell an Segeln noch nicht zu denken ist. Ach ja: Wie man auf dem Bild leider auch sehen kann, hat die Decksreinigung auch noch keine Prio gefunden. Entweder hat es geregnet oder es war lausig kalt und windig. Wenn das mal nicht zutraf, war laminieren angesagt, denn das braucht einigermaßen stabile Temperaturen von mehr als 10 Grad.
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One response
Sehr interessant zu lesen und mit dem Reinigen: das läuft nicht weg