| Schiff | SY Meta |
| Reise | Auszeit: Die große Ostseereise 2026 |
| Start | Saltö Fiskehamn · 2026-06-18T08:43:18.840Z Uhr |
| Ziel | Drottningskär · 2026-06-18T10:27:13.918Z Uhr |
| Datum | 06/18/2026 |
| Strecke | 3.50 sm |
| Crew | Jörg Schubert (Skipper), Andrea Schubert (Crew) |
Ein kurzer Schlag nach Drottningskär
Heute mal ein gaaaanz kurzer Schlag, nach 3,5 sm war das Ziel erreicht und das war gut so. Der Hafen heißt Lökanabben auf der Insel Aspö, welche Karlskrona vorgelagert ist. Der nette kleine Hafen liegt auf der Ostseite von Äspo, es besteht somit ganz guter Windschutz gegen den anhaltenden, aber doch sehr viel leichter gewordenen Westwind. Die Anfahrt war unproblematisch und wider Erwarten haben wir sogar einen prima Liegeplatz mit dem Heck zur Kade gefunden. Hier kann man es aushalten, notfalls auch bis Sonntag.




Drottningskär ist ein winziger Ort direkt an einem alten Kastell, das die Einfahrt in die Bucht vor Karlskrona bewacht. Auf der Seite der Insel Äspo ist dieses Kastell nicht mehr militärisch genutzt, das gegenüberliegende Kastell soll aber noch in von der schwedischen Marine genutzt werden – wie auch immer.
Die Einfahrt in die Bucht hat es ohnehin in sich: Unter Wasser erstreckt sich eine Mauer von sicher 600 m Länge quer durch die Bucht, nur unterbrochen von einer gut 150 m breiten Durchfahrt, die natürlich mit entsprechenden, gut sichtbaren Seezeichen markiert. Dennoch schaffen es im Sommer wohl immer wieder einige Segler, die Unterwasserwand zu rammen, so erzählten es uns die Stegnachbarn.
Da die beiden Kastelle, deren Aufgabe ja die Überwachung der Zufahrt zur Karlskrona-Bucht war, sehr dicht an der Durchfahrt liegen, hat man von hier einen prima Blick auf die vorbeifahrenden Schiffe. Als wir hier ankamen, lag zum Beispiel ein Kreuzfahrtschiff der AIDA-Flotte vor dem Hafen auf Reede, um dann abends weiterzureisen. Gestern war es dann nur die deutlich kleinere Fähre der Stena-Line, die Karlskrona mit dem polnischen Gdynia verbindet.



Am Sonntag soll es – Stand heute – zurück in den Industriehafen Saltö gehen, damit die Compaan gekrant werden kann. Mal sehen, Thomas will heute zuerst mal vom Wasser aus versuchen, im Tauchgang was zu sehen. Wir und vor allem unsere Lachmuskeln sind schon freudig gespannt!
Update vom 19.06.2026: Das mit dem Tauchgang war eher als Fehlschlag zu werten. Das Wasser ist gestern – nach inoffuzieller Messung mit einem Badewannenthermometer – nur 13° C “warm”, nee eisig, gewesen. Thomas hatte sich in meinen Taucheranzug geworfen, aber der saß vermutlich nicht eng genug. Jedenfalls hatte auch mit Anzug das Wasser eine eher unangenehme Temperatur, was sich nicht gerade positiv auf die Fähigkeit auswirkt, unter Wasser bleiben zu wollen, wahrscheinlich auch zu können.
Jedenfalls waren die Tauchgänge sehr kurz und viel erkennen konnte er nicht. Es muss also am Montag der Krantermin die gewünschte Erkenntnis bringen.
Zu dem Hafen gehört auch ein Clubhaus und davor ist eine Terrasse mit mehreren Sitzgruppen und Grillmöglichkeiten.
Wir haben hier bereits Kontakt zu einigen, sehr freundlichen Nachbarliegern, von denen eine, Corinna, auch ganz ausgezeichnet deutsch spricht. Sie erklärte uns, dass es beim Midsommar-Fest vor allem auf Geselligkeit und gutes Essen ankommt. In beiden Disziplienen fühlen wir uns nicht unwohl und sie haben uns eingeladen mitzufeiern. Mal sehen, was so passiert!
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One response
Dann mal viel Spaß beim mitfeiern.